Krankenpfleger mit Rollstuhlfahrerin

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Dass ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, ist oftmals schon schlimm genug. Es stellt Alltags- und Arbeitswelt auf den Kopf und pflegende Angehörige müssen nun viel Zeit und Kraft für die neue Situation aufbringen. Wenn dann noch das geliebte Familienmitglied in weiter Ferne wohnt, wird es für Angehörige schwierig „vor Ort zu helfen“.

Ganz gleich ob private oder berufliche Gründe ausschlaggebend für den neuen Wohnort sind. Häufig ist ein Umzug unmöglich. Doch auch für diese erschwerte Situation gibt es Lösungen.

Seit dem Jahr 2008 sind Arbeitgeber verpflichtet im Falle eines plötzlich auftretenden Pflegefalls den Mitarbeiter freizustellen. Das kann mitunter bis zu 10 Tage sein. Ein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht jedoch in dieser Zeit nicht.

In dieser Zeit kann und sollte der Arbeitnehmer alle organisatorischen Fragen bezüglich der Angehörigen-Pflege klären und zwischen der ambulanten und stationären Pflege wählen. Während der Pflege stehen die Pflegekräfte der Pflegedienste als auch das Pflegepersonal in Heimen den Angehörigen telefonisch zur Verfügung. So kann sich jederzeit über die zu pflegende Person informiert werden und schnell reagiert werden, insofern sich ein veränderter Gesundheitszustand ergibt.


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