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Schon vor hunderten von Jahren machte man die Erfahrung, dass der Kontakt zu Tieren durchaus heilende Wirkung bei psychischen Erkrankungen haben kann. Dies nehmen sich jetzt zunehmend mehr Altenheime an und setzen auf die tiergestützte Therapie.

So leisten Tiere einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit und die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen. Sogar Studien belegen die positive Wirkung der Vierbeiner auf die Psyche und Physis älterer Menschen.

Nebst Zuneigung und Begleitung, sind Tiere in Seniorenheimen ebenso aktivierend als auch motivierend für die Bewohner. Ein Hund fordert täglich seinen Spaziergang ein und fördert somit die Gesundheit durch frische Luft und Bewegung. Eine Katze hingegen wirkt mit ihrer oftmals sanften und lautlosen Art  eher beruhigend und entspannend.

Das es jedoch nicht immer Hund und Katze sein müssen, sondern „auch Exoten“ zur Beheiterung im Seniorenheim anregen können, zeigt das Seniorenzentrum Bethel im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen. Vor kurzem hat das Heim seinen “Heimzoo” noch erweitert und zusätzlich zu verschiedenen Kleintieren und einem Pfau sogar zwei Huacaya-Alpakas aufgenommen.

“Während viele Einrichtungen gerade erst auf den Hund gekommen sind, haben wir bereits Huftiere integriert”, äußert sich Cornelia Möller, die geschäftsführende Pflegedienstleitung.

Alpakas stammen aus Südamerika, sind bekannt für ihr zahmes Wesen und werden häufig bei tiergestützten Therapien eingesetzt. Sie sind leicht zu pflegen und durch ihren schmalen Körperbau gut unter Kontrolle zu halten.
Mehr Informationen zur tiergestützten Therapie könnt Ihr im unabhängigen Portal zur tiergestützten Pädagogik nachlesen.


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