Ganz unabhängig vom Alter: Spiele in einer geselliger Runde bringen Freude und aktivieren, sie fördern Austausch, Kommunikation, bauen Freundschaften auf – und lassen uns nicht allein sein. Im hohen Alter halten sie fit und erhöhen die Denkfähigkeit. Dabei ist eines ganz wichtig: Spiele sollen vordergründig Spaß machen – es wäre daher gegen Sinn und Zweck, jemanden zum Spielen zu drängen.

Die Spieleklassiker

Sei es „Halma“, „Back Gammon“ oder der absolute Klassiker „Mensch ärgere Dich nicht“. Altbewährtes ist immer noch sehr beliebt bei Senioren. Die Vorteile: Lange Erklärungen sind hinfällig, da die Spiele – und somit auch die Spielregeln – bei fast allen bekannt sind. Zudem rufen sie insbesondere bei der älteren Generation Kindheits-Erinnerungen hervor und sorgen für nostalgische Gespräche und das gemeinsame Schwelgen in Erinnerungen.

Viele Kindheits-Klassiker gibt es auch in der „Senioren-Version“. Beim Kauf gilt es daher auf die altersgerechte Verarbeitung zu achten. Es gibt spezielle Spielbretter und Spielfiguren, die genau auf das Alter zugeschnitten sind. So zum Beispiel gibt es extra angefertigte Spiele, die mit Einkerbungen und Löcher versehen sind, sodass die Spielfiguren nicht umkippen können. Oftmals gibt es Spiele auch in einem XXL-Format, sodass Kartenmotive oder Spielsteine besser zu erkennen und zu handhaben sind.

Tina Schuster ist Spiele-Autorin. Sie entwickelt und vertreibt Spiele für Senioren zur Förderung und Aktivierung der Wahrnehmung. Im nachfolgenden Interview mit Zuspieler.de erklärt sie die Besonderheiten bei der Entwicklung und Auswahl von Spielen für Senioren.


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