Am 01.Januar 2013 ist es soweit. Mit Einführung des Pflege-Neuausrichtungsgesetz erhalten Demenzkranke höhere Leistungen aus der Pflegeversicherung. (Beitragserhebung von  1,95 % auf 2,05 %, bei Kinderlosen sogar auf 2,3 %)

Das Bundesgesundheitsministerium gibt an, dass die Gelder bis 2015 reichen. Danach müsse man neu über die Beitragshöhe entscheiden.

Liest man Berichte zur Pflegereform, liest man ebenso die negativen Stimmen, die in diesem Zusammenhang laut werden: Unzureichende Finanzierung und mögliche Lohnsenkungen sind nur 2 der Ängste, die mit der Pflegereform einhergehen.

Die Welt titelt: “Die Pflegereform ist eine Nullnummer” – und äußert sich in einem schonungslos-offenen Artikel, den Ihr >> hier lesen könnt. Wir finden: Lesenswert, insbesondere die Kommentare im unteren Bereich! Was haltet Ihr davon – und wie ist Eure Meinung zum Neuausrichtungsgesetz?


Kontakt




neun + 7 =

Ihre Nachricht

Kommentare

Bucki 25. Juli 2012 - 21:29

Wenn alle bereit auf 10 bis 15 Prozent von ihrem Bruttolohn für die Pflegversicherung zu verzichten, dann können auch evtl die Forderungen umgesetzt werden die bestehen. Leider mißbrauchen viele Menschen die Gelder der Pflegestufe zur Aufbesserung der Rente (habe ich schon oft erlebt) und andere die die Pflegestufen “verdienen” bekommen sie nicht – weil vielleicht diese Personen zu ehrlich oder sich nicht entsprechend verkaufen können. Letzendlich geht es uns hier in Deutschland NOCH gut und wir jammern auf hohem Niveau. Das Problem ist doch viel mehr, dass die familiäre Strukturen aufbrechen und jeder nur noch an sich denkt!

(MDK Mitarbeiter)

Sarah007 30. Juli 2012 - 12:40

Hallo Bucki,

ich verstehe Deine Sichtweise und bin mir sicher, dass die Gesellschaft mehr tun muss. Die Last muss nun einmal getragen werden. Wenn ich jedoch bedenke, dass die Vorstände und Manager Millionen verdienen und eine Menge Geld durch die Misswirtschaft der befristet berufenen Führungskräfte vergeudet wird, so ist mir nicht ganz wohl bei der Sache.