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Es ist offiziell: Ab dem Jahr 2014 werden 50 weibliche Pflegekräfte aus China in Hamburg arbeiten. Es ist die rapide ansteigende Personalnot, die die Hansestadt zwingt, neue Wege bei der Personalsuche zu gehen. Rund 1.500 Stellen in der Hamburger Altenpflege seien bisher unbesetzt.

Der Arbeitgeberverband Pflege äußert sich zum Pilotprojekt und bestätigt, dass insgesamt 150 Pflegekräfte rekrutiert werden sollen.

Die 50 chinesischen Pflegekräfte sind äußerst qualifiziert: Nach 5 Jahren Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege haben viele der Kräfte sogar einen Bachelor-Abschluss. Um auch mögliche Sprachbarrieren zu überwinden, absolvieren alle Pflegekräfte eine vorbereitende Sprachausbildung in Shandong.  Insgesamt 500.000 Chinesinnen sollen bereits im Ausland arbeiten. Einsatz finden sie derzeit überwiegend in Nordamerika.

Laut Berichten der Bertelsmann-Stiftung wird sich bis zum Jahr 2030 die Zahl der Pflegebedürftigen im ganzen Bundesgebiet verdoppeln. Ändert sich nichts an der Personalsituation ändern, fehlen dann eine halbe Million Fachkräfte.

Auf Grund eines anderen Abkommens mit den Philippinen, kamen bereits im Jahr 2013 rund 500 Pflegekräfte zur Unterstützung in der Altenpflege-Arbeit nach Deutschland. Die Rekrutierung aus Ländern wie Polen, Tschechien und Ungarn gestalte sich jedoch trotz EU-Freizügigkeit schwieriger. Immer weniger Personal könne hier gewonnen werden.


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