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Mittlerweile 5 Jahre ist es her, dass der Pflege-TÜV eingeführt wurde. Der Pflege-TÜV soll die Qualität in stationären Pflegeeinrichtungen und auch ambulanten Pflegediensten an Hand einer Notenbewertung messen und somit mehr Transparenz gewährleisten.

Nun kommt jedoch an mehreren Stellen die Kritik auf, die Noten haben keinerlei Aussagekraft. Lediglich die Qualität der Pflegedokumentation werde hier benotet, nicht jedoch die geleistete Pflegearbeit an sich.

Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik Scharfenberg fordert daher eine Überarbeitung der Kriterien und komplette Neuausrichtung der Qualitätsmessung.

Auch im Patientenmagazin „HausArzt“ liest man derzeit, dass gute Pflegenoten keineswegs auch eine bessere Versorgung der Heimbewohner bedeute. Zwar haben sich in vielen Heimen die Noten verbessert, jedoch werde nun viel Zeit in die Dokumentation der Pflege gesteckt, die nicht den Bewohnern zugewendet wird. Das Magazin beruft sich dabei auf wissenschaftliche Daten des Fachbereichs Pflege der Hamburger Fernhochschule und des medizinischen Dienstes Rheinland-Pfalz.

Die Original-Pressemitteilung des wortundbildverlag.de kann im Presseportal nachgelesen werden.


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