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Schwere Bewegungsstörungen, Zittern und eine eingefrorene Mimik sind die typischen Symptome von Parkinson. Eine Erkrankung des zentralen Nervensystems mit vielen Gesichtern. Rund 250.000 Menschen sind in Deutschland davon betroffen, aber eine Heilung ist noch nicht in Sicht.

Dennoch gibt es zahlreiche Therapien und Behandlungsmethoden um das tägliche Leben weitgehend selbstständig zu meistern. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, mit der Krankheit umzugehen und den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.

Neben den verordneten Medikamenten sind vor allem auch Krankengymnastik, psychologische Betreuung sowie Sprach- und Bewegungsübungen empfehlenswert um die Symptome zu lindern. Einfache tägliche Übungen für die Mimik und Gestik sind z.B. Nase rümpfen, Stirn runzeln, Wangen aufblasen, Hände zur Faust schließen und Finger spreizen.

Des Weiteren spielt die sichere Einrichtung der Wohnung eine wichtige Rolle. Stolperfallen, wie z.B. Türschwellen oder Teppichabsätze sollten vermieden werden. Hilfreich sind ebenso Haltegriffe neben Toilette, Dusche und über dem Bett um das Aufrichten zu erleichtern.

Parkinson-Patienten neigen dazu schnell zu schwitzen, deshalb ist es ratsam Kleidung entsprechend der Wetterbedingungen zu tragen. Auch bei der Kleiderwahl gibt es ein paar Tricks, z.B. sind Reiß- und Klettverschlüsse besser als Knöpfe. Auch Kleidung mit weiten Öffnungen sind bequemer an- und auszuziehen.

Außerdem bietet der Sanitätsfachhandel viele nützliche Hilfsmittel: Schuhanzieher mit langem Griff, Besteck mit formbaren Spezialgriff sowie Stühle mit orthopädisch geformter Sitzschale sind nur einige Möglichkeiten, die den Alltag vereinfachen.

Fazit: Auch wenn Parkinson noch nicht heilbar ist, mit der richtigen Einstellung und den praktischen Tipps gibt es viele Wege mit der Krankheit zu leben und den Alltag zu bewältigen.


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