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Rund 12.000 schwer kranke Menschen sind in Deutschland auf eine Organspende angewiesen. Doch viele warten vergebens. Alle acht Stunden stirbt einer von ihnen, weil kein passendes Organ rechtzeitig verfügbar ist. Das soll sich ab sofort ändern: Mit dem neuen Organspende-Gesetz.

Ab 1. November tritt die sogenannte „Entscheidungslösung“ in Kraft. Jeder Versicherte ab 16 Jahren wird von seiner Krankenkasse angeschrieben und über die Möglichkeit der Organspende informiert. Ziel ist es, die Spendebereitschaft zu erhöhen. Ob man spenden möchte oder nicht, bleibt weiterhin eine freiwillige Entscheidung.

Grundsätzlich stehen rund drei Viertel der Bürger einer Organspende positiv gegenüber. Dennoch haben nur wenige von ihnen einen Ausweis. Deswegen sollen folgende Argumente motivieren den zugeschickten Spendeausweis auszufüllen.

Erstens: Täglich sterben in Deutschland drei Menschen auf Grund fehlender Spenderorgane. Diese Leben können mit einem Spendeausweis gerettet werden. Zweitens: Ein Spenderausweis entlastet Familienangehörige, wenn diese später eine Entscheidung an unserer Stelle treffen müssen. Und drittens: Die Organe werden nur entnommen, wenn der Spender für Hirntod erklärt wurde.

Für oder wider die Organspende – das ist eine Entscheidung, die einem niemand abnehmen kann. Wichtig ist aber, dass man sich die Zeit nimmt darüber nachzudenken.

Übrigens: Für alle die schon Organspender sind oder es werden möchten, können dies jetzt auch auf Facebook publik machen. Einfach im Status unter Lebensereignisse „Gesundheit & Wellness“ wählen  und dann „Organspender“ zur Chronik hinzufügen.


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