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Die Pflege eines Angehörigen kann nicht nur psychisch anstrengend sein, sondern auch physische Belastungen mit sich ziehen. Die Folge: Schmerzen in Rücken, Schulter und Nacken. Gerade Tätigkeiten wie Tragen, Aufrichten oder Heben können durch Überbelastung oder falsche Mechanik Schmerzen zur Folge haben.

Hier gibt es einige Hilfsmittel für pflegende Angehörige, um körperlicher Belastung und Schmerzen vorzubeugen und zeitgleich die eigenständige Mobilität der pflegebedürftigen Person zu fördern. Die gängigsten und wichtigsten Hilfsmittel bei der Bewältigung des Alltags stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

Drehscheibe:

Die Drehscheibe erleichtert den Transport von Pflegebedürftigen, zum Beispiel vom Rollstuhl zum Pflegebett und gewährleistet zusätzlich Sicherheit. Drehscheiben sind flexible Transferhilfen, die auf Grund ihres geringen Gewichtes und Umfangs leicht zu transportieren sind. So funktioniert die Drehscheibe: Pflegende Angehörige können die Drehscheibe mit einem Fuß fixieren und den Patienten dann um 360 Grad drehen. Gehen Sie sicher, dass sie den Pflegebedürftigen während des Drehvorgangs sicher stützen können.

Aufrichthilfe:

Die Aufrichthilfe unterstützt pflegende Angehörige beim Aufrichtvorgang des Pflegebedürftigen. Die Aufrichthilfe besteht aus einem breiten Gurt mit Polsterung und zwei Griffen an den Enden. Der gepolsterte Teil des Gurtes wird zum Aufrichtvorgang um die Taille des Pflegebedürftigen gelegt. Mit Hilfe der beiden Griffe kann dieser dann sicher und gezielt bewegt werden und somit die Richtung des Aufrichtvorganges bestimmt werden.

Gleitmatte:

Möchte man den Pflegebedürftigen im Bett bewegen und die Liegeposition ändern, eignen sich Gleitmatten. Das Optische einer Gleitmatte erinnert an einen Schlafsack und verfügt über eine sehr glatte Oberfläche. Durch das glatte, gleitende Material ist es möglich, den Patienten auf der Matte ohne großen Krafteinsatz zu bewegen.

Rutschbrett:

Das Rutschbrett zeichnet sich ebenfalls durch seine glatte, rutschfreundliche Oberfläche aus. Es eignet sich am besten, um den pflegebedürftigen Angehörigen selbst zu mobilisieren und eine Bewegung vom Rollstuhl in einen Stuhl oder Autositz zu ermöglichen. Das Rutschbrett kann vom Pflegebedürftigen ohne fremde Hilfe eingesetzt werden, um Höhenunterschiede leicht zu überwinden.


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