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Durch die teilstationäre Pflege ist es möglich, Angehörige selbst zu pflegen, aber auch eine Entlastung durch professionelle Pflegekräfte zu erhalten. Teilstationär erfolgt entweder die Tages- oder Nachtpflege. In der übrigen Zeit kümmern sich meist Angehörige oder auch ambulante Pflegedienste.

Die Pflegebedürftigen werden in der Regel dann betreut, wenn es am notwendigsten ist. Sofern der pflegende Angehörige berufstätig ist, bietet sich die Tagespflege an, damit der Beruf weiter ausgeübt werden kann. Ist die zu pflegende Person aber nachts sehr ängstlich oder benötigt eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung, so kann die Nachtpflege entlasten.

Die teilstationäre Tagespflege

Die Tagespflege erfolgt meist bis zu 8 Stunden am Tag und findet in der Regel werktags zwischen 8 und 16 Uhr statt. Zur teilstationären Tagespflege werden die Senioren von einem Fahrdienst abgeholt. Während der Betreuung werden Pflegeleistungen erbracht. Es gibt auch Therapie- und Freizeitangebote. Die Senioren haben so Kontakte zu anderen, dies verhindert Einsamkeit.

Angehörigen wird es durch die teilstationäre Pflege ermöglicht, einem Beruf nachzugehen. Die Aufgabe der Pflege ist so neben einem normalen Leben möglich. Die Pflege wird nicht zur Hauptbeschäftigung. Angehörige können dennoch ihrem Wunsch nachgehen, einen Teil der Pflege der ihnen nahestehenden Person zu übernehmen.

Die teilstationäre Nachtpflege

Zur teilstationären Nachtpflege werden Pflegebedürftige am frühen Abend abgeholt und am nächsten Morgen wieder zurück gebracht. Die Nachtpflege wird oft genutzt, wenn eine medizinische Versorgung in der Nacht gewährleistet werden muss. Aber auch, wenn Senioren in der Nacht besonders unruhig sind oder unter Angstzuständen leiden, kann die nächtliche Pflege sinnvoll sein.

Tagsüber erfolgt die Pflege zu Hause durch Angehörige oder ambulante Pflegedienste. Angehörige, die am Tag pflegen, werden so entlastet und erhalten so Zeit, um sich erholen zu können.

Vorteile der teilstationären Pflege

Durch die teilstationäre Pflege kann eine vollstationäre Aufnahme in ein Pflegeheim vermieden werden. Die Senioren können länger in ihrer Wohnung verbleiben und Pflegende werden entlastet.


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