Der Einsatz von Pflegemodellen

02.10.2012 pflegefreunde 0 Kommentare

Unter dem Begriff „Pflegemodell“ werden die Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche in der Pflege zusammengefasst. Oftmals spricht man statt von Pflegemodellen auch von Pflegetheorien, um die verschiedenen Konzepte zu unterscheiden.

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Florence Nightingale in London das erste Pflegemodell. Sie legte somit den Grundstein dafür, dass die Krankenpflege zu einem anerkannten Beruf für Frauen wurde.

Im Großen und Ganzen kann man die Pflegemodelle in drei Kategorien einteilen:
Bedürfnismodelle, Interaktionsmodelle und Pflegeergebnismodelle. Zu den bekanntesten Bedürfnismodellen gehören das „Modell der 14 Grundbedürfnisse“, die „Transkulturelle Pflege nach Leininger“, das „Selbstpflegedefizitmodell“ und das „Pflegemodell der Lebensaktivitäten“.

Bei den Interaktionsmodellen stehen die Kommunikation zwischen Pfleger und Gepflegten im Mittelpunkt, wie z.B. beim „Interaktionsmodell nach King“, bei der „zwischenmenschlichen Beziehung in der Pflege“, sowie bei der „Bedürfniserkennung im Beziehungsprozess“ und beim „Human Becoming“.

Indessen sollen die Pflegeergebnismodelle die Selbstständigkeit und das Wohlbefinden der Patienten fördern, wie beispielsweise das „System-Modell“, das „Pflegeergebnismodell von Rogers“ und das „Adaptionsmodell“.

Allgemein definieren die Modelle den Pflegebedürftigen als Gesamtkonzept und treffen Aussagen zum Menschen, seiner Gesundheit sowie der Gesellschaft und Umwelt. Weiterhin spiegeln sie vorhandene Pflegekonzepte im Alltag wider. Somit kann theoretisch jedes Modell in jeder Pflegeeinrichtung angewandt werden.


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