Demenz durch hohen Blutdruck?

10.12.2013 pflegefreunde 0 Kommentare

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Dass Diabetes dem Körper schadet ist allgemein bekannt. Doch auch das Gehirn leidet unter dem „Blutzuckerspiegel im Ungleichgewicht“. Demenz, Depressionen oder Angststörungen können die Folge sein.

Dr. Kulzer, Vorsitzender der DDG, verrät, dass nur bei jedem dritten Patienten nach psychischen Belastungen im Zusammenhang mit Diabetes gefragt wird. So ist auch Demenz ein großes Thema für Diabetiker: Diabetes-Patienten erkranken vier mal häufiger an Demenz als Nicht-Zuckerkranke.

Psychische Erkrankungen blieben in der Vergangenheit häufig unerkannt, was zu einer verminderten Lebenserwartung führte. Dies soll sich ändern, indem auch die geistige Gesundheit in den Fokus der Diabetes-Behandlung rückt.

Experten der DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) reagieren mit einer neuen Diabetes-Leitlinie und rücken so die Psyche in der Behandlungsmethode verstärkt in den Vordergrund. Inhalt sind Schulungsangebote, psychosoziale Behandlungskonzepte sowie Diagnostik und Therapie möglicher psychischer Erkrankungen.

Doch wie hängen psychische Erkrankungen und Diabetes zusammen?

Zu hohe Zuckerwerte wirken sich häufig schädigend auf die Gefäße aus. Besonders leiden darunter Augen, Nieren und die Nerven. Zu niedrige Zuckerwerte hingegen können ein erhöhtes Risiko an Demenzerkrankung zur Folge haben. Und auch im Umkehrschluss haben Demenzpatienten häufig Probleme ihren Blutzuckerspiegel richtig zu regulieren.

Weitere Informationen zu Demenz und Diabetes gibt es auf der Website der Deutschen Diabetes Gesellschaft.


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