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Erstmalig im Jahr 1901 erkrankte eine 50 Jahre alte Frau an Alzheimer. Namensgeber der Krankheit war Alois Alzheimer, der die Alzheimer-Patientin in einer Frankfurter Nervenklinik betreute und begleitete.

Nach dem Tod der Alzheimer-Patientin im Jahr 1906 untersuchte Alois Alzheimer das Gehirn der verstorbenen Patientin und veröffentlichte damals seine Ergebnisse als erste Erkenntnisse zum bisher unbekannten Krankheitsbild.

In den Jahren wurden ähnliche Fälle bekannt, die dann auch Einzug in die Literatur hielten und unter dem Begriff der „Alzheimer-Krankheit“ beschrieben wurden.

Am häufigsten sind ältere Menschen von Alzheimer betroffen. Fälle, wie die des bisher jüngsten Alzheimer-Patienten, der bereits mit 27 erkrankte und 5 Jahre später verstarb, sind die Ausnahme.

Nur etwa 2 % der unter 65-Jährigen sind von Alzheimer betroffen. Bei den 85-Jährigen erkrankt hingegen ein Fünftel an Alzheimer.

Wesentliches Merkmal der Alzheimer Krankheit ist die fortschreitende Schrumpfung des Gehirns. Wissenschaftler haben vor wenigen Jahren herausgefunden, dass bereits ein Jahrzehnt vor den ersten Symptomen bestimmte Hirnregionen deutlich an Größe abnehmen. Zukünftig könne dies als hilfreiches Früherkennungszeichen der Krankheit dienen.

Nach Ausbruch der Krankheit verschlechtert sich die kognitive Leistungsfähigkeit. Nebst Gedächtnisverlust sind Verwirrtheit, Desorientierung, Sprachverlust und/ oder Wesensveränderungen einschlägige Symptome der Alzheimer-Krankheit. Die Ursache für Alzheimer ist bis heute nicht vollständig erforscht und bekannt. Der Krankheitsverlauf von Alzheimer endet tödlich.

Aktuell sind rund 1,2 Millionen Deutsche an Alzheimer erkrankt. In den nächsten 20 Jahren soll sich diese Zahl nahezu verdoppeln.


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