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Im Falle eines Pflegefalls gibt es für den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten die zukünftige Pflege zu organisieren. Eine wichtige Entscheidung, die in diesem Zusammenhang getroffen werden muss, ist die Wahl zwischen einem Pflegeheim und der Pflege zu Hause.

Dabei  steht vor Allem der Wunsch des Pflegebedürftigen im Vordergrund. Ebenso müssen jedoch auch die Möglichkeiten der Angehörigen in finanzieller und zeitlicher Hinsicht in die Entscheidung mit einbezogen werden.

Eine Pflege zu Hause hat häufig eine Wohnraumanpassung zur Folge. Hierbei wird die Wohnung an die neue Lebenssituation und die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen angepasst. Entsprechende Maßnahmen können zum Beispiel der Einbau eines Treppenliftes, die Verbreiterung von Türen oder der Umbau des Badezimmers sein.

Je nach Größenordnung unterscheiden sich die Kosten für Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden ganz immens: So können kleiner Anpassungen wie eine Badewannenhalterung bereits mit geringen Mitteln von 100 Euro durchgeführt werden, wobei umfangreiche Wohnraumveränderungen sogar eine finanzielle Belastung von 30.000 Euro zur Folge haben können.

Verfügt der Pflegebedürftige oder dessen Angehörige nicht über die finanziellen Mittel, so sollte in jedem Fall die Möglichkeit einer Förderung durch externe Stellen geprüft werden. In diesem Fall gibt es verschiedene Varianten der finanziellen Unterstützung, die beantragt werden können. Welche Möglichkeiten und Einrichtungen der finanziellen Förderung bei Umbaumaßnahmen altersgerechter Wohnen es gibt, können Sie im zweiten Artikel der Reihe „altersgerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden“ nachlesen.


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